NanoScience

Grenzen überschreiten

Nanotechnologie (abgeleitet vom griechischen nános: ‚Zwerg‘) beschäftigt sich mit Strukturen mit Größen einiger milliardstel Meter. Doch wie können solch kleinen Strukturen Innovationen in Wissenschaft und Technik ermöglichen? Wie müssen die verschiedenen Unterbereiche der Naturwissenschaft zusammenwirken und welche neuen Eigenschaften können auf der Nanoebene beobachtet werden? Interdisziplinäre Studiengänge wie Nanoscience zielen darauf hin diese Fragen zu beantworten. Sie zeigen, dass die „klassischen“ Naturwissenschaften Chemie, Physik und Biologie nicht mehr unabhängig voneinander behandelt werden können.

Vor dem Studium hat man also die Wahl zwischen vielen spezialisierten oder auch den klassischen Studiengangsmodellen. Doch was bedeutet es eigentlich eine Naturwissenschaft zu studieren? Ist man dafür geeignet? Was wird von einem erwartet und welche Erwartungen muss man an sich selbst haben?

Ich möchte während des Kurses "NanoScience – Grenzen überschreiten" Einblicke in das interdisziplinäre Feld der Naturwissenschaften ermöglichen. Neben der Vermittlung von Grundlagen aus dem Bereich der Nanowissenschaften, soll ein Fokus auf den Chancen der Nanotechnologie liegen. Anschauliche Beispiele wie Akkumulatoren für Elektroautos, Solarzellen, „Drug Delivery“-Systeme, etc. sollen zeigen, wie Naturwissenschaftler Lösungsansätze für die brennenden Fragen der Neuzeit suchen und finden können. Lehrinhalte sollen neben Vorlesungsanteilen auch in gemeinschaftlichen Diskussionen erarbeitet werden um die Kursteilnehmer auf den Umgang mit Fachliteratur vorzubereiten. Weitere Fragen und Diskussionen, speziell im Bezug auf Karrierechancen nach dem Studium und zu gesellschaftlichen Aspekten der Nanowissenschaften, sind ausdrücklich erwünscht. Je nach Interesse der Teilnehmer können zudem einzelne Themen vertieft werden.

Jochen Bahner
Dozent

Jochen Bahner

Mein Name ist Jochen Bahner und ich habe an der Universität Konstanz Nanoscience (Bachelor und Master) studiert. Während meines Masterstudiums habe ich ein dreimonatiges Praktikum am Institut für Energie- und Klimaforschung am Forschungszentrum Jülich gemacht. Derzeit promoviere ich als Carl-Zeiss-Stipendiat an der Universität Konstanz im Bereich der funktionellen Materialien. Ich engagiere mich seit dem Ende meines Bachelorstudium in verschiedenen Bereichen der Lehre als Tutor, Übungsgruppenleiter sowie in der Betreuung von Laborpraktika. Auch im Laboralltag betreue ich zahlreiche Bachelor-, sowie Masterstudenten bei einer engen Zusammenarbeit auf meinem Forschungsthema.

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