NanoScience

Grenzen überschreiten

Funktionelle Materialien und Nanosysteme designen, herstellen und verstehen. Das ist einer der Inhalte des interdisziplinären Studiengangs NanoScience. Der Erfolg beruht dabei auf einem allgegenwärtigen Konzept: Chemie, Physik und Biologie können nicht als unabhängig voneinander betrachtet werden. Dieser und weitere Studiengänge wurden geschaffen, um das Zusammenspiel der drei Grundpfeiler des technologischen Fortschritts weiter zu vertiefen.

Vor dem Studium hat man also die Wahl zwischen vielen spezialisierten oder auch den klassischen Studiengangsmodellen. Doch was bedeutet es eigentlich eine Naturwissenschaft zu studieren? Ist man dafür geeignet? Was wird von einem erwartet und welche Erwartungen muss man an sich selbst haben?

Ich möchte während des Kurses "NanoScience – Grenzen überschreiten" einen Einblick in dieses interdisziplinäre Studienfeld ermöglichen. Anschauliche Beispiele wie Laser, hochauflösende Fernseher, wasserabweisende Oberflächen, Supraleiter, ultraleichte Aerogelmaterialien, neue Solarzellen, Piezosensoren usw. sollen als Ausgangspunkt dienen, um tiefer in die zugrundeliegenden chemischen, biologischen und physikalischen Prozesse und Vorgänge einzusteigen. Dadurch sollen erste Eindrücke über ein naturwissenschaftliches Studium gewonnen werden.

Bastian Trepka
Dozent

Bastian Trepka

Mein Name ist Bastian Trepka und gebürtig komme ich aus Bayern. Studiert haben ich Molekulare Materialwissenschaften im Bachelor und Nanoscience im Master an der Universität Konstanz. Während meines Studiums war ich für ein Forschungspraktikum zehn Wochen am Forschungsinstitut in Jülich. Derzeit promoviere ich im Bereich funktionelle Materialien an der Universität Konstanz. In der Lehre engagiere ich mich bereits länger: Als Tutor während dem Studium und aktuell als Übungsgruppenleiter während der Promotion. Im Laboralltag betreue ich sowohl zahlreiche Bachelor- als auch Masterstudenten.