Ingenieurwissenschaften

„ingenium“ ist lateinisch und steht für sinnreiche Erfindung oder Scharfsinn
 

Der Kurs soll einen Einblick in ein ingenieurwissenschaftliches Studium und die mit der Technik verbundenen Fragestellungen geben. Dabei sollen einerseits ingenieurstechnische Grundlagen vermittelt werden sowie Probleme des Alltags beispielhaft analysiert werden.

„Wie kommt der Strom in die Steckdose?“

„Was passiert, wenn ich eine WhatsApp verschicke?“
 

Gleichzeitig soll auch diskutiert werden, welche gesellschaftliche Verantwortung wir als Ingenieure haben.

„Welche technischen Lösungen helfen uns im Kampf gegen den Klimawandel?“

„Macht autonomes Fahren unsere Straßen wirklich sicherer?“
 

Zusätzlich wird es eine Einführung in wissenschaftliches Schreiben geben. In diesem Kursabschnitt soll gezeigt werden, was genau unter Forschung zu verstehen ist, wie Konferenzen ablaufen und welche Vorteile die Makrosprache LaTeX gegenüber Word hat.  In einem praktischen Teil sollen die Kollegiaten ein kurzes Dokument (bspw. Lebenslauf) in LaTeX schreiben.

Damit jeder herausfinden kann, ob ein Ingenieursstudium für einen in Frage kommt, werden neben den technischen Aspekten auch Themen wie Studienwahl, Auslandssemester, Berufsperspektiven, Gehalt und Arbeitsalltag von Ingenieuren behandelt.

Der Kurs soll möglichst interaktiv aufgebaut werden. Neben kurzen Vorlesungsanteilen sollen Inhalte gemeinsam erarbeitet werden. Fragen und Diskussionen, speziell zu den gesellschaftlichen Themen, sind ausdrücklich erwünscht.

 

Patrick Hoher
Dozent

Patrick Hoher

Nach meinem Abitur in Überlingen habe ich an der HTWG Konstanz zunächst den Bachelor „Elektro- und Informationstechnik“ und anschließend den Master „Elektrische Systeme“ studiert. Da ich eine internationale Ausrichtung in der Technik als sehr wichtig erachte, habe ich zusätzlich ein Auslandssemester an der Hanyang University in Seoul, Korea absolviert.

Durch Praxissemester und Abschlussarbeiten in Kooperationen mit Industriepartnern, konnte ich neben dem theoretischen Wissen auch Einblicke in die Arbeitsweisen großer High-Tech-Betriebe erlangen.

Seit dem Abschluss meines Masterstudiums arbeite ich als Doktorand am Institut für Systemdynamik der HTWG Konstanz auf dem Forschungsgebiet der Umfelderkennung. Dabei werden Daten mit modernster Sensorik aufgezeichnet, weiterverarbeitet und zur Objekterkennung und Objektverfolgung verwendet. Moderne Fahrzeuge können mit Hilfe einer ausgereiften Umfelderkennung feststellen, wo sich andere Verkehrsteilnehmer befinden und im Falle einer bevorstehenden Kollision den Fahrer warnen oder selbstständig reagieren. Neben dem Einsatz auf der Straße werden die Verfahren auch im maritimen Bereich auf dem Bodensee erprobt.