04/03/2026

„Man schafft mehr, als man erwartet“ – Zoés Rückblick auf ihr Jahr am Salem Kolleg

Ein Jahr voller Mut, Selbstvertrauen und wegweisender Entscheidungen: Alumna Zoé berichtet im Interview über ihre persönlichen Meilensteine im Orientierungsjahr – von der ersten Outdoor-Exkursion bis zur finalen Sicherheit für ihr Jura-Studium.

Was braucht ein junger Mensch nach dem Abitur, um in einer komplexen Welt den eigenen Kurs zu finden? Die Antwort liegt oft jenseits der klassischen Hörsäle. Zoé, die im September 2024 ihr Orientierungsjahr am Salem Kolleg begann, startete mit einer Mischung aus Vorfreude und gesunder Unsicherheit in ihr Studium Generale. Heute, ein Jahr später, blickt sie auf eine Zeit zurück, die sie nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich tief geprägt hat.

Ein zentraler Pfeiler dieser Entwicklung war die Erlebnispädagogik. In der Tradition von Kurt Hahn bietet das Salem Kolleg Räume für das „messy, unscripted wisdom“ – jene Weisheit, die man nur durch das unmittelbare Erleben gewinnt. Ob bei einer lachend verbrachten Nacht im Iglu oder der Überwindung unzähliger Höhenmeter in Italien: Zoé lernte, dass echte Persönlichkeitsentwicklung dort beginnt, wo die Komfortzone endet.

„Ich weiß jetzt, wie wichtig es ist, alles auszuprobieren, selbst wenn es am Anfang unmöglich erscheint“
Zoé, Alumna 2024/2025

„Ich weiß jetzt, wie wichtig es ist, alles auszuprobieren, selbst wenn es am Anfang unmöglich erscheint“, resümiert sie ihre Erfahrungen mit der Outdoor Education. Diese Future Skills – Flexibilität, ein positives Mindset und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – sind heute wertvoller denn je.

Auch die akademische Orientierung am Campus Härlen bot den notwendigen Tiefgang. Durch intensive Einblicke in verschiedene Studiengänge, Coaching-Sessions und ein begleitendes Gasthörerstudium an der Hochschule Konstanz wandelte sich Zoés vager Plan eines Jura-Studiums in eine fundierte Entscheidung. Besonders prägend war dabei der Austausch mit dem Alumnen-Netzwerk, das wertvolle Praxistipps aus erster Hand lieferte.

Dieser pädagogische Impuls ist allgemeingültig: Bildung ist mehr als reine Wissensvermittlung; sie ist das, was bleibt, wenn man Fakten längst vergessen hat. Es geht darum, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen und die Gemeinschaft als tragendes Netz zu begreifen. Für Zoé bedeutet das Salem Kolleg heute: „Freundschaft, Entwicklung, pure Freude und beinahe Familie“.Den vollständigen Artikel und weitere spannende Einblicke in das Schulleben finden Sie im aktuellen Salem Magazin.

Zum Interview mit Zoé »

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