04.05.2021
Outdoor Exkursion II - Ab in den Schnee!
Auf in den Schnee! – so lautete das Motto für uns Kollegiatinnen und Kollegiaten kurz vor den Osterferien.

Nach langer Überlegung und Gesprächen mit dem Kantonsarzt- und Sportamt St. Gallen sowie der Kohortenquarantäne konnten unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten vor wenigen Wochen zum Glück ihre zweite Outdoor Education antreten.

Zuvor standen jedoch die Vorbereitungen für die bevorstehende Reise an. Unsere Gruppen bekamen ihr Outdoor Equipment sowie Mahlzeiten für die Iglu-Nacht ausgehändigt und packten die Rucksäcke, die anschließend in die Busse verladen wurden. Voller Erwartungen gingen wir ins Bett und freuten uns bereits auf unsere Reise zum Flumser Berg.

Mit den kollegeigenen Bussen kamen wir vormittags dort an und trafen auf die bereits negativ getesteten Gruppenleiter. Der Aufstieg zur Hütte war für alle die erste große Herausforderung, die es auf der Reise zu überwinden gab. Wir mussten uns alle erst an das Gepäck und das Laufen mit Schneeschuhen im tiefen Schnee gewöhnen, da dies eine ganz neue Erfahrung war.

Unser Glück drückte sich auch in Form des Wetters aus, das ab dem zweiten Tag sehr sonnig war und den Schnee in den Bergen zum Glitzern brachte. Den größten Spaß hatten wir beim Herunterrennen der unberührten Hänge, wobei einige mit den Schneeschuhen hinunterrutschten, was nicht selten in einem Runterkullern endete. Nachmittags befassten wir uns mit der Theorie des Iglu-Bauens und bereiteten uns auf die nächste Nacht voll Vorfreude, aber auch mit einer leichten Anspannung vor.

Mit Proviant und Ausrüstung versorgt, machten sich die Gruppen zu ihren Iglu-Plätzen auf. Vormittags wurden daraufhin die Schneehäuser vollendet, sodass jeder in der Nacht einen Schlafplatz hatte. Viele kreative Köpfe verzierten ihre Iglus mit Formen und Skulpturen und wir waren alle stolz auf das Ergebnis unserer Arbeit. Nachmittags besuchten einige der Kollegiaten die Standorte der anderen Gruppen und tauschten sich über das Erlebte aus. Abends versammelten wir uns schließlich zum gemeinsamen Essen in den Gruppen, woraufhin sich eine noch auf eine kleine Nachtwanderung aufmachte.

Dann ging es für jeden von uns mit unserem Übernachtungspartner ins Iglu und wir können danach stolz berichten, dass jeder von uns die Iglu-Nacht erfolgreich überstanden hat.

Am nächsten Morgen gab es für uns – dem Gaskocher sei Dank – heißen Tee und Porridge, um uns nach der Nacht etwas aufzuwärmen. Wir machten uns anschließend zum Gipfel des Wissmeilen auf und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick und Gipfelschokolade belohnt. Zurück in der Hütte fand in den Gruppen abschließend eine Reflektion der letzten Tage statt und der Abend endete mit einem gemeinsamen Anstoßen auf die erfolgreiche Tour.

Der letzte Morgen war ein wenig hektisch, da jeder vor dem Frühstück seinen Rucksack gepackt haben sollte. Mehr oder weniger pünktlich traten wir den Rückweg zum Skigebiet an, der sich aufgrund des schweren Gepäcks und kleiner Verletzungen unter den Teilnehmenden noch einmal als Herausforderung darstellte. Am Parkplatz verabschiedeten wir uns von unseren Trainern, stiegen in die Busse und machten uns auf den Weg zurück zum Kolleg. Dort angekommen sammelten wir das Outdoor-Equipment wieder und verabschiedeten uns in die Quarantäne-Ferien. Auch wenn nicht jeder noch einmal in einem Iglu schlafen möchte, war es für uns alle doch ein besonderes Erlebnis und wir blicken nun auf eine unvergessliche Zeit zurück.

Ines Budich, Nina Lehnert, Charlotte Souvignier Kollegiatinnen 2020/2021

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